Ein Zeitmesser oder ein Schmuckstück

Automatikuhren  Ein Zeitmesser oder ein Schmuckstück

Automatikuhren stehen für Präzision, Beständigkeit und Handwerkskunst. Sie müssen nicht aufgezogen werden, noch steht ein Batteriewechsel an. Sie funktionieren durch Bewegung. Sobald die Damenuhr oder Herrenuhr am Arm sitzt und Sie im Alltag Ihren Arm bewegen, lädt die Automatik sich auf. Es ist ein faszinierendes Zusammenspiel von Rädchen, Federn und Zeigern. Durch die Bewegung des Armes wird auf den Rotor ein Drehmoment ausgeübt. Der Rotor bleibt dann im Raum stehen. Denn er unterliegt den physikalischen Gesetzen der Schwerkraft. Das Drehmoment überträgt die Kraft auf den Aufziehmechanismus. So kann die Zugfeder fortwährend aufgezogen werden. Ist die Feder immer gleichmäßig gespannt garantiert dies ein gleichmäßiges Laufen der Uhr.

Es ist jedoch gut sich vor dem Kauf über einige Dinge klar zu werden. Diese besonderen Uhren brauchen Pflege. Genauso wie Ihr Auto zur Inspektion geht, muss die Uhr zum Uhrmacher gebracht werden. Es sollte ungefähr alle fünf Jahre erfolgen. Es müssen alle Teile auseinander gebaut und gereinigt werden. Ein weiterer interessanter Punkt ist, die Automatikuhren funktionieren nicht auf die Sekunde genau. Normal sind bis zu sechs Sekunden Unterschied am Tag. Wer stets auf punktgenaue Uhrzeit bedacht ist, sollte sich nicht für eine Automatikuhr entscheiden.

Wie kann der Käufer feststellen, dass die Damenuhr oder Herrenuhr gut verarbeitet ist?
Indem Sie die Krone der Uhr bewegen. Sie sollte einfach raus und rein zu schieben sein. Wie präzise reagieren die Zeiger auf die Bewegung? Ist der Spielraum zu groß, ist die Verarbeitung schlecht. Dies nennt sich „Zahnluft“.

Falls die Uhr gelagert werden soll, müssen wichtige Dinge beachtet werden. Als Erstes sollte die Uhr vor Schmutz und Wasser geschützt sein. Falls der Lagerzeitraum länger ist, wäre es gut sie vorher zu reinigen. Licht greift die Farbe des Ziffernblattes an, somit sollte sie lichtgeschützt in einem Kästchen aufbewahrt werden. Ist der Zeitraum so groß, dass die Uhr stehen geblieben ist, kann sie einfach an der Krone aufgezogen werden. Sodass die ersten Sekunden wieder zählen können, bis die Armbewegung ausreicht.


 

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